Hier sind Sie gut beraten

Bankberatung ist nicht gleich Bankberatung. Denn während Gespräche dieser Art in einem herkömmlichen Kreditinstitut häufig nur deshalb geführt werden, um Kunden von verschiedenen Produkten zu überzeugen, folgt die genossenschaftliche Beratung einem anderen Konzept. Dieses legen wir Ihnen im Folgenden dar.

Vielleicht haben Sie es schon selbst erlebt: Sie wollten mit Ihrem Bankberater darüber sprechen, wie Sie Ihren Traum vom Eigenheim realisieren können und nach fünf Minuten verlassen Sie die Bank auch schon wieder. In der Hand halten Sie irgendeinen Kredit, von dem Sie weiter nichts wissen. Der Bankberater hat sich keine Zeit für Sie und Ihr Anliegen genommen – und so entstehen häufig Fehler. Deshalb haben Beratungsgespräche in der Bank nicht immer den besten Ruf.

Was ist eine Genossenschaftsbank?

Aber gehen wir kurz einen Schritt zurück und klären einmal, was überhaupt eine Genossenschaftsbank ist. Die Idee bzw. der Leitgedanke von solchen Banken lautet: „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele“. Dieser Gedanke ist über 150 Jahre alt und geht auf Friedrich Wilhelm Raiffeisen zurück, einen Begründer der Genossenschaftsbanken.

Auch heute folgen Genossenschaftsbanken noch immer diesem Leitsatz. Denn noch immer steht das gemeinsame Wirtschaften, das gemeinsame Entscheiden und das gemeinsame Erreichen von Zielen mit den genossenschaftlichen Werten im Zentrum. Zu diesen Werten zählen Mitgliederverpflichtung, Solidarität, Partnerschaftlichkeit, Transparenz und Bodenständigkeit.

Ein Wesensmerkmal von Genossenschaftsbanken ist ferner die persönliche Bindung zwischen Mitarbeitern und Kunden bzw. Mitgliedern vor Ort. Dieser demokratische Geist führt auch dazu, dass sich die Mitglieder persönlich mit den Werten der Genossenschaftsbank identifizieren.

Was ist eine genossenschaftliche Beratung?

Anders sieht es bei Beratungen der Volksbanken und Raiffeisenbanken aus. Denn hierbei handelt es sich um Genossenschaftsbanken. Genau das ist der Unterschied zu anderen Banken oder Sparkassen. Denn bei Genossenschaftsbanken können Kunden Mitglieder, also Teilhaber der Bank, werden. Deshalb orientiert sich die Geschäftstätigkeit z.B. der Volksbank Bigge Lenne an den Interessen ihrer Mitglieder.

Die logische Konsequenz dessen ist die genossenschaftliche Beratung. Denn die Fokussierung auf die Interessen und Wünsche der Mitglieder bedeutet, dass genau diese im Zentrum der Beratung stehen und nicht etwa die einzelnen Finanzprodukte.

In dieser Folge von „Digital und vor Ort“ spricht Moderator Frank Segref mit seinen Kolleg*innen Christian Kammler, Thomas Hüttmann, Michelle Maluche darüber, was eine genossenschaftliche Beratung ist.

So funktioniert eine genossenschaftliche Beratung

Kommen wir nun zum konkreten Inhalt einer genossenschaftlichen Beratung. Von außen betrachtet ist Sie einer normalen Bankberatung gleich: Eine Person geht in die Bank zu ihrem Bankberater und lässt sich beraten. Den Unterschied macht jedoch das, was in der Bank passiert.

Bei einer genossenschaftlichen Beratung nennen Sie zunächst Ihre persönlichen Ziele und Wünsche. Dies kann die Finanzierung des Eigenheims, ein Studienkredit oder das Investieren in Wertpapiere sein. Anschließend folgt eine umfassende Analyse Ihrer Finanzsituation und die Unterbreitung verschiedener Lösungsvorschläge. Hierbei sind Transparenz und eine Beratung auf Augenhöhe wesentlich. So wird Ihnen gesagt, welches Finanzprodukt tatsächlich zu Ihnen passt – und wenn etwas Ihren Interessen nicht entspricht, wird Ihnen das auch gesagt.  Am Ende erreichen Sie dann gemeinsam mit Ihrer Volksbank Ihre Ziele.

Genossenschaftliche Beratung für Jugendliche

Da Bankgeschäfte nicht nur ältere Leute etwas angehen, gibt es die genossenschaftliche Beratung auch für junge Menschen. Hier stehen die Interessen der Jugendlichen im Mittelpunkt, Ihre individuellen Wünsche und Träume. Denn wenn die „Kinder“ ihr Elternhaus verlassen, in die erste eigene Wohnung ziehen, mit einem Studium beginnen oder anfangen zu arbeiten, kommen viele Fragen auf.

In einer genossenschaftlichen Beratung werden Jugendliche zu genau solchen Themen beraten. Es geht um Versicherungen, wie viel sie für ein Auto oder neue Möbel ausgegeben können oder ob sie ihre monatlichen Ausgaben auch im Griff haben. Die Beratung erfolgt auch hier auf Augenhöhe und nimmt alle finanziellen Möglichkeiten und Unmöglichkeiten in den Blick. Denn auch hier gilt: Volksbanken sind ihren Mitgliedern verpflichtet.

Genossenschaftlich gut

Eine genossenschaftliche Beratung ist mehr als nur eine Bankberatung. Da Sie mit Ihren Wünschen und Interessen bei einer solchen Beratung im Mittelpunkt stehen, finden wir auch für Sie das richtige Produkt. Denn der Bankberater nimmt sich Zeit für Sie – darauf können Sie sich verlassen.

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